Einbaubericht: Asiatam später Tiger I mit Aluwanne und ElMod Komplettpaket |
Stubentiger202

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Asiatam später Tiger I mit Aluwanne und ElMod Komplettpaket
Hallo,
in diesem Beitrag möchte ich Euch meinen Einbau des ElMod Komplettpakets, bestehend aus Panzermodul, Blaster, CSI und Schussblitzadapter, in den asiatam späten Tiger I (Wittmann Edition) mit Metallunterwanne vorstellen.
Um es vorweg zu nehmen, es war nicht mein Anliegen ein Scale-Modell zu erstellen, sondern einfach ein Fahrmodell zu haben und neugierig geworden durch manche Beiträge zur hochbeinigen Federung der Metallwanne, habe ich mir dann schließlich auch den Tiger gegönnt.
Ein paar Kleinigkeiten habe ich dann letztendlich dann doch gemacht:
- Austausch der asiatam original Federung gegen die weicheren Federn von asiatam, wobei die erste und letzte Feder auf jeder Seite die original harte geblieben ist.
- Versetzen der Antenne auf die korrekte Position.
- Turmdrehkranz (Zahnkranz) umgeändert auf 360 Grad Drehung und Turmdrehantrieb versetzt.
- Und zu guter Letzt die sehr stark gewöhnungsbedürftige grell gelbe Lackierung, mit Hilfe der Airbrush und Vallejo Sephia (1:5 mit Wasser verdünnt) abgedunkelt.

Ich denke, das man damit, für ein einfach gehaltenes Fahrmodell, erst mal gut leben kann.
Nun möchte ich aber mit dem eigentlichen Thema beginnen dem ElMod-Einbau.
Fangen wir zuerst mit der Unterwanne an:
Als erstes habe ich, mit Hilfe eines „Dremel“, das „Kunststoff-Elektronik-Board“ von seinen Befestigungspunkten für die HL-Elektronik befreit und anschließend aus Polystyrol eine für Wartungszwecke abnehmbare Spritzwand hinter den Getrieben eingebaut, so dass die Elektronik vor Fettspritzern aus den Getrieben geschützt ist.
Der nächste Schritt war dann der Bau einer Lautsprecherbox aus Polyplatten, die Box wurde mit 3 Abstandsbolzen in der Unterwanne verschraubt, Vorbild war da für mich der Lautsprechereinbau vom Tamiya Königstiger.
Die Box wurde mit Dämmmatte ausgestattet und mit einem Visaton Breitbandlautsprecher FRS-7 4Ohm bestückt, Ok. ElMod empfiehlt zwar 8Ohm, jedoch neige ich persönlich zu den 4Ohm Lautsprechern.
Zudem habe ich an der Box einen Winkel oberhalb der Kettenabdeckung angebracht, um daran den Lautstärkepoti, vom Blaster befestigen zu können.
Leider musste ich nach dem Einbau der Lautsprecherbox in die Unterwanne und der Festlegung zur Anordnung der Elektronikkomponenten erkennen, dass der Platz zwischen Spritzwand und Lautsprecherbox nicht mehr reichte, um einen Standard-Akkupack unterzubringen, daher musste ich die Box nochmals zerlegen, um einen Ausschnitt einzubringen, so das nun auch der Akku reinpasst.
Leider habe ich anfangs keine Fotos gemacht, somit muss ich Euch jetzt schon mal ein fortgeschritteneres Foto zeigen, um den Einbau der Spritzwand und der Lautsprecherbox mit der Akku-Problematik zu verdeutlichen.
Links oben am Lautsprecher sieht man den Lautstärkepoti.
Der Akku wird durch einen senkrechten Polystreifen in seiner Position gehalten.
Desweiteren sieht man auch schon die Position vom ElMod Panzermodul mit aufgestecktem Blaster, der ElMod CSI, der Sicherung und des 8-Kanal-Empfängers.

Der nächste Schritt nach der Anordnung der Elektronikmodule war dann die Spannungsversorgung, dazu habe ich den beim Panzermodul beiliegenden Schalter benutzt. Um den Schalter durch die geöffnete Funkerluke betätigen zu können, habe ich ihn mit Hilfe einer Polyplatte an den von asiatam an der Wanne vorgesehenen Befestigungspunkten befestigt. Dabei ist jedoch zu beachten, dass man vorderen Befestigungspunkt für die Oberwanne nicht zubaut.


Wie man sieht ist der Schalter durch die Funkerluke noch zugänglich.

Auf dem nächsten Foto erkennt man rechts vom Empfänger eine 2polige HL-Buchse (recycelt aus einer defekten HL Platine), diese gilt der Spannungsversorgung der asiatam Rohrrückzugseinheit, kurz RRZ genannt, und geht mit ihren rot/schwarzen Drähten auf eine Verteilerplatine, zu der Buchse aber später im Abschnitt Oberwanne und Turm mehr.
Die Spannungsverteilerplatine (Ok. Hätte etwas größer ausfallen können) kommt bei mir in allen Modellen mit ElMod zum Einsatz, da ich kein Freund von Schraubklemmen oder sonstigen wilden Verdrahtungen bin. Die Platine weißt nur 2 Leiterbahnen auf, die jedoch nicht direkt nebeneinander liegen (Achtung sonst Kurzschlussgefahr!), eine Leiterbahn dient der Aufnahme aller + Anschlüsse (rot) und eine für alle – Anschlüsse (schwarz).
Passende Platinen bekommt man z.B. bei Conrad unter der Best.-Nr.: 52 76 10 Hartpapier Platine 1150 x 90

Zur Spannungsversorgung habe ich die Sicherung direkt am Schalter angeschlossen und gehe dann mit einem 2,5mm Silikonkabel (rot) auf die Verteilerplatine. Um die Sicherung direkt am Akku + anschließen zu können, verwende ich eine Tamiya Buchse (Conrad Best.-Nr.: 22 39 84). Beim Anschluss des Akkusteckers unbedingt auf die korrekte Polung achten! Den – Anschluss vom Akkustecker führe ich dann ebenfalls mit einem 2,5mm Silikonkabel (schwarz) auf die Verteilerplatine.
Wem die dem Panzermodul beiliegen Silikonkabel nicht ausreichen, der bekommt z.B. bei Conrad Nachschub:
22 39 72 Silikonkabel schwarz/rot je 1m 1,5mm
22 39 73 Silikonkabel schwarz/rot je 1m 2,5mm
Nachdem die Anordnung der ElMod Module feststand, habe ich diese mittels Kunststoffschrauben M3 x 15 und Kunststoffmuttern auf dem „Elektronikboard“ befestigt, die Schrauben von unten eingeführt und mit einer Mutter von oben verschraubt, die Mutter dient zugleich als Sicherung der Schraube gegen herausfallen und auch als Abstandshalter für die Platine, die ja auch von der Unterseite bestückt und somit nicht eben ist. Nun werden die Platinen auf die Schraubgewinde gesteckt und von oben nochmals mit einer Mutter gesichert.


Nachdem die Platinen befestigt waren, habe ich die Spannungsversorgung des Panzermoduls mittels 1,5mm Silikonkabel (für 2,5mm erscheinen mir die Schraubklemmen etwas zu klein) von der Verteilerplatine kommend hergestellt und anschließend mittels der dem Panzermodul beiliegenden 1,5mm Motorkabel (gelb/rot) die Motoren angeschlossen. Die dünnen originalen HL-Motokabel sind nicht zu empfehlen, da sie für die zu erwachtenden Ströme zu schwach sind!
Nun ist der erste Testlauf an der Reihe, also Akku anschließen und den am besten aufgebockten Panzer (so das die Ketten frei laufen können) OHNE gesteckten Empfänger einschalten und den Panzermodul-Selbsttest nach Anleitung durchführen!
Wer den Selbsttest korrekt abgeschlossen hat, der kann nun, nachdem der Empfänger angeschlossen wurde, die erste Probefahrt durchführen. Ich hatte bei der Probefahrt das Panzermodul auf Deutsch, 2.WK, 3:1 Metallgetriebe gejumpert. (siehe Anleitung)
Aber Achtung, bei manchen Sendern, wie z.B. der Robbe F14, müssen Kanal 1 + 2 am Empfänger getauscht werden, sonst kann es dazu kommen, das die Vorwärtsbewegung am Sender den Spinturn und die Seitwärtsbewegung des Steuerknüppels die Fahrt vor/zurück auslöst. Leider ist hier nicht bei allen Herstellern von Fernsteueranlagen die Kanalzuordnung einheitlich.
Als nächstes habe ich dann den Blitz-Adapter auf den Lichtanschluss vom Panzermodul gesteckt und die beiden roten + und schwarzen – Kabel zur Spannungsversorgung der Hochspannungsblitzeinheit entsprechend an der Verteilerplatine angelötet.

Danach habe ich dann den Blaster auf das Panzermodul gesteckt und den Empfänger mit Kanal 7 + 8 am Blaster, sowie Lautsprecher und Lautstärkepoti angeschlossen.

Nun folgte wieder ein Test und zwar der des Blasters, nachdem dieser auch erfolgreich bei einer Testfahrt abgeschlossen wurde, ging es mit dem Anschluss der CSI über das blaue Flachbandkabel weiter.

Nun ein Foto mit den kompletten Anschlüssen beim Blaster, ich hatte diese auf den beiden vorherigen Fotos, der Übersichtlichkeit halber noch weggelassen.

Somit ist die Unterwanne fertig gestellt.
Einstellungen zum Sound und des Panzermoduls behandele ich ganz zum Schluss meines Beitrages.
Als nächstes kommen wir zum Turm und seinen Funktionen:
Vorgabe war, dass die Kommandantenkuppel mit einer Kommandantenfigur besetzt wird, somit musste der CSI Turmstecker in die Ladeschützenluke eingebaut werden.
Da ich aber auch die Funktion des Turm-MG´s beibehalten wollte, habe ich zur Tamiya-Lösung mit dem LED-Clip gegriffen (diesen gibt es einzeln, für kleines Geld, als Ersatzteil zu beziehen). Somit musste jedoch eine Steckmöglichkeit für die CSI-Sendediode geschaffen werden, dies geschah dann mittels eines recycelten 2 poligen HL Steckers, sowie der dazu gehörenden Buchse, die ich aus einer defekten HL Platine ausgelötet habe. Die HL-Steckerlösung habe ich gewählt um eine Verpolung der Sendediode zu vermeiden.
Mit diesem CSI-Einbau, lässt sich, wenn CSI nicht gesteckt ist, die Ladeschützenluke noch problemlos schließen, oder aber ein Ladeschütze einsetzten.
Hier nun ein paar Fotos dazu:
Die Fotos zeigen den Einbau des CSI Turmsteckers und der 2 poligen HL-Buchse, ich habe den CSI Turmstecker soweit mit Polystyrol unterfüttert, so dass der Stecker in der Ladeschützenluke bündig abschließt.


Hier nun der Turm am fertigen Tiger, besetzt mit Kommandant, aber noch ohne CSI-Bestückung:
Zuerst noch mit Ladeschütze:

Nun ohne:

Nun die komplette Draufsicht mit gestecktem CSI-Turmpilz und CSI Sendediode im grauen Rohrclip auf der KWK befestigt:


Wie auf dem Foto zu sehen ist steckt der CSI-Empfänger nicht direkt im Turmstecker, sondern wurde mit Hilfe eines Adapters „höher gelegt“, damit er nicht vorne von der Ladeschützenluke verdeckt wird, alternativ lässt sich natürlich die Ladeschützenluke nach vorne klappen.


Der Adapter wurde aus folgenden Teilen angefertigt:
Stiftleiste gerade 36 Polig - Conrad Electronic 73 24 78
Buchsenleiste 36 Polig - Conrad Electronic 73 63 68
Ich habe jeweils 2x ein 5 poliges Stück Buchsenleiste mit einem ebenfalls 5 poligen Stück Stiftleiste verlötet, siehe Foto:

So sähe es dann ohne den Steckeradapter dafür aber mit vorgeklappter Ladeschützenluke aus:

Als nächstes kommt das Turm-MG dran.
Da ich zur Zeit außer dem Turm-MG keine weitere Zusatzbeleuchtung anschließen werde, kann der ElMod-Beleuchtungsstecker, aus Platz- und Ordnungsgründen, von seinen nicht benötigten Kabeln befreit werden, dazu drückt man einfach, z.B. mit einem kleinen Uhrmacherschraubendreher, die Rastnasen der Kontakte im Stecker nieder und zieht diese dann an den Drähten vorsichtig heraus, somit kann man diese später bei Bedarf auch wieder einsetzen.

Es bleiben für das Turm-MG nur die gelben und schwarzen Drähte im Stecker und wenn die HL-Mitarbeiter nicht gerade die Farben vertauscht haben, dann kommt der schwarze Draht vom ElMod Beleuchtungsstecker an den schwarzen Draht der LED, sowie der rote Draht von der LED an den gelben Draht des Steckers, so sieht das Ganze dann aus:

Hier ist die MG-Led dann wieder mit Heißkleber in der KWK-Blende eingeklebt:

Als nächstes kommt dann die asiatam/HL Hochspannungs-Blitzeinheit dran.
An dem 5 poligen Stecker befindet sich noch eine 2 polige Buchse mit gelben und braunen Drähten, diese wird beim ElMod-Einbau nicht mehr benötigt und somit mit Hilfe der vorhin beschriebenen Methode entfernt.
Auf den beiden nächsten Fotos sieht man die Hochspannungseinheit mit bereits bereinigtem 5 poligen Stecker:


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Wer fragen hat, der fragt einfach, es gibt keine dummen Fragen, sondern nur dumme Antworten!
Dieser Beitrag wurde 1 mal editiert, zum letzten Mal von Stubentiger202: 08.01.2010 01:19.
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08.01.2010 00:31 |
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Stubentiger202

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Nun für manche vielleicht das Lieblingsthema, der Anschluss des asiatam Rohrrückzuges:
Als Erstes wird, wie auf dem Foto zu sehen, der Microschalter für die Schussblitzauslösung mitsamt dem blauen Draht, welcher an den Hebemotor geht, entfernt.

Somit bleiben dann noch 5 Drähte übrig. Der rote, gelbe und grüne Draht werden auf den Turmstecker (welcher auf das Panzermodul gesteckt wird) gelötet.
Der weise Draht kommt an Akku + hinter dem Hauptschalter.
Der Schwarze Draht, der vom Mikroschalter kommt, wird an Akku - angeschlossen.
Der rote Draht kommt, wie auf dem Foto ersichtlich, auf den Anschluss für Motor KWK - (heben/senken)
Der gelbe Draht kommt an Schussmotor - (RRZ)
Der grüne Draht kommt an Gem. Schuss/KWK

Hier die Gesamtansicht aller Turmkomponenten:
Zuerst noch im ausgebauten Zustand:

Und nun im eingebauten Zustand:

Die Hochspannungseinheit wurde wieder mit Heißkleber im Turm befestigt.
Zum Einbau des asiatam Turmeinheit (RRZ und Heben/Senken) musste ich jedoch, wie auf dem nächsten Foto ersichtlich, die Halterung im Bereich des CSI Turmsockels nacharbeiten.
Als letztes wurde nun noch die HL-Buchse für die CSI-Sendediode angeschlossen, einfach die Sendediode vom Anschlusskabel ablöten (vorher jedoch die Anschlüsse markieren, um sie später wieder zuordnen zu können) und das Anschlusskabel an die HL-Buchse anschließen.
Die CSI-Sendediode habe ich dann mit 2 schwarzen Drähten, die ich analog zur Tamiya-Lösung miteinander verdrillt habe, an dem HL-Stecker angelötet und anschließend die Diode im Rohrclip eingebaut.

Somit ist der Turm nun fertig und kann wieder verschlossen werden.
Als nächstes kommt die Oberwanne dran:
Da ich mich entschlossen hatte, einen etwas größeren Lautsprecher mit Eigenbaugehäuse zu verwenden, war ich auch gezwungen den Turmdrehantrieb zu versetzen, worauf ich hier jedoch nicht näher eingehen will, da es ja nichts mit dem eigentlichen ElMod-Einbau zu tun hat.
Auf den nächsten beiden Fotos ist die Verdrahtung meiner Oberwanne zu sehen:
Zuerst, die Ansicht der Beleuchtungs- und MG-Anschlüsse:

Der rote Draht vom Bug-MG und der grüne Draht vom Scheinwerfer gehen gemeinsam auf den Anschluss Beleuchtung/MG + vom Turmstecker.
Der schwarze Draht vom Bug-MG geht dann auf den Turmstecker-Anschluss MG-Blitz –
Der schwarze Draht vom Scheinwerfer geht dann auf den Turmstecker-Anschluss Beleuchtung –
Dann die Gesamtansicht:

Um zu Wartungszwecken den Turm ohne Löten von der Oberwanne trennen zu können, habe ich die 3 Anschlüsse vom asiatam RRZ über einen extra Stecker auf den Turmstecker gelegt. Dafür musste wieder einmal eine defekte HL- oder WSN- Elektronik ihre 3 poligen Stecker und Buchsen opfern, da diese Lösung wieder einmal verpolungssicher ist.
Auf dem Foto sieht man links den Turmstecker mit aufgelöteter 3 poliger Buchse, eine weitere Buchse ist rechts unten im Bild als Muster zu sehen, der Stecker oben rechts muss jetzt nur noch in der richtigen Reihenfolge mit dem asiatam RRZ angeschlossen werden.

Um vom asiatam RRZ die beiden Drähte für Akku + und Akku – ebenfalls servicefreundlich trennbar zu machen, kam auch hier wieder eine 2 polige HL Stecker-/Buchsenlösung zum Zuge. Der schwarze und der weise Draht kommen auf den Stecker, während die Buchse dann wieder mit den herkömmlichen Farben für Akku + = rot und Akku - = schwarz bestückt wurde. Die Buchse habe ich dann mit Heißkleber an der Unterwanne befestigt.

Auf dem nächsten Foto sieht man nun rechts den mit der 3 poligen Buchse versehenen Turmstecker, in der Mitte den dazu gehöhrenden Stecker vom asiatam RRZ und links den 2 poligen Spannungsversorgungsstecker vom RRZ.

Nun ist der Stecker in der Buchse, ich denke hiermit eine servicefreundliche Lösung gefunden zu haben.

Zum Schluss noch eine Gesamtansicht von Oberwanne und eingebautem Turm mit allen Kabeln und Steckern.
- Der Stecker mit dem gelben und schwarzen Draht (neben dem Turmdrehantrieb) gehört zum Turm-MG
- Der Stecker direkt rechts daneben, mit den vielen bunten Drähten, kommt vom CSI Empfänger-Sockel
- Der Stecker rechts oben (schwarz/weises Kabel) dient der Spannungsversorgung vom asiatam RRZ
- Unmittelbar darunter befindet sich der Turmstecker, der auf das ElMod Panzermodul gesteckt wird, darauf gehen der Turmdrehantrieb, über einen Steckkontakt der asiatam RRZ und der Scheinwerfer, wie auch noch das Bug-MG
- Direkt unter dem Turmdreh-Zahnkranz befindet sich der Stecker von der asiatam Hochspannungsblitzeinheit
- Unmittelbar darunter sieht man den Stecker (rot/schwarzes Kabel) von der CSI-Sendediode

Somit sind Turm und Oberwanne fertig und zur „Hochzeit“ mit der Unterwanne bereit.
Auf den nächsten beiden Fotos sieht man nun alle Anschlüsse von Oberwanne und Turm auf den passenden Steckplätzen gesteckt.
Der Panzer ist nun nach einem erfolgreichen Funktionscheck der Turm- und Lichtfunktionen soweit fertig und kann geschlossen werden.
Die Funktion der CSI-Sendediode lässt sich übrigens ganz einfach mit einer Handy- oder sonstigen Digitalkamera testen, dort wird der Infrarotimpuls als helles Licht dargestellt.


Ich hatte den Tiger wie zum Anfang beschrieben auf Deutsch, 2.WK, 3:1 Getriebe gejumpert und ausgiebig Probe gefahren, mit der Einstellung fährt sich der Tiger schon ganz gut, für meinen persönlichen Geschmack allerdings noch etwas zu schnell.
Zum Schluss das Feintuning:
Sound und Einstellungen:
Um eventuelle Firmwareänderungen und damit Ungereimtheiten auszuschließen, hier meine Bestückung der Module:
Panzermodul mit Firmware 1.02
Blaster mit FW 1.07
CSI mit FW 1.00
Da ich mich in der glücklichen Lage befinde einen ElMod Konfigurator zu haben, konnte ich auch an den Einstellungen herumexperimentieren, dazu muss das Panzermodul von der Voreinstellung Deutsch, 2.WK, 3:1 Getriebe um gejumpert werden auf „benutzerdefiniert“!
Da die Voreinstellung Deutsch, 2.WK, 3:1 Getriebe bis auf die Höchstgeschwindigkeiten recht gut meinen Vorstellungen entsprochen hat, habe ich diese auch über den Konfigurator vorgewählt.
Geändert habe ich dann unter Fahrparameter folgende Werte:
Vmax Vorwärts (20-125) von 125 auf 100 reduziert
Vmax rückwärts (20-125) von 80 auf 60 reduziert
Geschwindigkeit 2. Gang (20-125) von 50 auf 40 reduziert
Spinturn (0-125) von 125 auf 60 reduziert
Motorbremse (1-40) von 4 auf 7 erhöht
Die restlichen Werte habe ich dann beibehalten. Ich hätte zwar für meinen persönlichen Geschmack gerne Vmax Vorwärts und Rückwärts noch langsamer gestellt, jedoch sollte man bedenken, dass wenn man die Geschwindigkeit zu sehr drosselt auch die Kraft für´s Gelände verloren gehen kann, zudem macht es dann im CSI-Betrieb nach mehreren Treffern keinen Spaß mehr, daher habe ich diese Werte als vertretbaren Kompromiss ermittelt. Die benötigten Werte können natürlich von Modell zu Modell variieren, da nicht jedes Getriebe gleich leichtgängig ist, oder ein Panzermodell je nach Ausrüstung (z.B. Metallteile) nicht gleich schwer ist wie ein anderes.
Die Funktions- und Soundparameter habe ich wie vorgegeben übernommen.
Nun zu den Sounds:
Als Motor und Fahrsounds verwende ich die Königstiger-Sounds von „Herusker“, sowie die Kettenquietsch-Sounds aus den „annanas“ Panther-Soundfiles, da diese etwas leiser bzw. dezenter sind.
Desweiteren kommen bei mir als Usersounds 4 Lieder zur Verwendung, die zuvor in das richtige Soundformat gebracht wurden:
Als User-Sound 1: Lili Marleen Elmod tauglich umbenannt mit max. 8 Zeichen dann: marleen.wav
Als User-Sound 2: Westerwaldlied Elmod tauglich dann: wwald.wav
Als User-Sound 3: Ein franz. Song aus dem Film „Das Boot“ Elmod tauglich dann: boot.wav
Als User-Sound 4: Das Panzerlied Elmod tauglich dann: plied.wav
Und so sieht dann letztendlich meine Blaster-INI aus:
Der Wert CFG M bestimmt bis zu welcher Fahrstufe noch das Leerlaufgeräusch abgespielt wird und wann der Fahrsound einsetzt, der Wert kann allerdings ab der Blaster FW 1.07 auch per Konfigurator eingestellt werden.
Der Wert CFG C bestimmt die Fahrstufe ab der das Kettenquietschen einsetzt und dessen Häufigkeit, der Anfangswert kann nun mittlerweile ab der Blaster FW 1.07 auch per Konfigurator eingestellt werden.
CFG M 3
CFG C 35 1700 300
kblstart.wav M ON
elkstart.wav M WARM
warm.wav M WARM
stopp.wav M OFF
fs00.wav M 0
fs01.wav M 1
fs02.wav M 2
fs03.wav M 3
fs04.wav M 4
fs05.wav M 5
fs06.wav M 6
fs07.wav M 7
fs08.wav M 8
fs09.wav M 9
fs10.wav M 10
fs11.wav M 11
fs12.wav M 12
fs13.wav M 13
fs14.wav M 14
fs15.wav M 15
fs16.wav M 16
fs17.wav M 17
fs18.wav M 18
fs19.wav M 19
fs20.wav M 20
fs21.wav M 21
fs22.wav M 22
fs23.wav M 23
fs24.wav M 24
fs25.wav M 25
fs26.wav M 26
fs27.wav M 27
fs28.wav M 28
fs29.wav M 29
fs30.wav M 30
fs31.wav M 31
fs32.wav M 32
fs33.wav M 33
fs34.wav M 34
fs35.wav M 35
fs36.wav M 36
fs37.wav M 37
fs38.wav M 38
fs39.wav M 39
fs40.wav M 40
chain1.wav C
chain2.wav C
chain3.wav C
chain4.wav C
chain5.wav C
chain6.wav C
chain7.wav C
chain8.wav C
chain9.wav C
chain10.wav C
chain11.wav C
stille.wav C
stille.wav C
mg_end.wav G OFF
mg_loop.wav G ON
kwk_88.wav S ON
notturm1.wav A 1
notturm2.wav A 2
notturm3.wav A 3
notturm4.wav A 4
notturm5.wav A 5
notturm6.wav A 6
notturm7.wav A 7
turret7.wav T 7
turret6.wav T 6
turret5.wav T 5
turret4.wav T 4
turret3.wav T 3
turret2.wav T 2
turret1.wav T 1
barel1.wav B ON
marleen.wav U 1
wwald.wav U 2
boot.wav U 3
plied.wav U 4
dead_1.wav L DEAD
hit_2.wav L HIT
rel_2.wav L REL
stille.wav L RES
Somit ist mein asiatam Tiger I mit Metallunterwanne und ElMod Komplettpaket nun Einsatzbereit und erwachtet seinen erfolgreichen Einsatz auf Treffen.
Ich hoffe ich konnte dem Ein oder Anderen mit meinem Beitrag ein paar Fragen beantworten und die Scheu vor der Elektronik nehmen, es ist alles keine Hexerei, man muss sich nur an die Anleitung halten (ja lesen hilft hierbei ungemein) und es sollte dann auch für Laien kein Problem darstellen.
Der Beitrag ist von mir eigentlich überwiegend als Ergänzung zur Anleitung gedacht, mit kleinen Tips und Denkanstößen, um Andere vor Problemen zu bewahren, die man selbst meistern musste, wie z.B. die Geschichte mit der Lautsprecherbox und dem Akku.
Wer noch weitere Fragen hat, nur raus damit, ich werde dann versuchen zu helfen.
Gruß Michael
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Dieser Beitrag wurde 1 mal editiert, zum letzten Mal von Stubentiger202: 08.01.2010 01:23.
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08.01.2010 01:08 |
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Tiger381
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Hallo Stubentieger, das ist ein super Beitrag und wird bestimmt manchen eine große Hilfe sein.
Gruß Markus
__________________ HL Tiger I , 5 -1 /Metallfahrwerk/ Metallketten /RRZ /sound.
HL Panther G ,3-1 /Metallfahrwerk/ Metallketten /RRZ / Sound.
HL Jagdpanther , 3-1 / Metallfahrwerk/ Metallketten / RRZ / Sound.
Tamiya Leopard 2A6 Vollausstattung
Spontanität muß stehts gut überlegt sein.
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08.01.2010 06:32 |
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Shamway
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Na das nenn ich doch mal ein Einbauanleitung.
Da weiss ich warum in allen meinen Modellen, egal ob Tamiya oder HL, ein Elmod Herz schlägt!!!
__________________ Gruß Gordon
Jagdpanther 234 (s.Pz.Jg.Abt 654)-fertig
Tiger 241 (s.Pz.Abt 501/Afrika)-Nebenschauplatz
Panther G 322 (Panzerdivision "Hohenstaufen")-beim Lacken
Porsche Köti 111 (s.Pz.Abt 503)-im Bau
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08.01.2010 07:44 |
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Kingtiger

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Danke für deinen Baubericht....Super....aber für mich als Elektronik-Laie...sieht das alles zu Heftig aus......ich bekomme ja noch nicht mal einen meiner Tiger wieder ans laufen.......leider.....aber sehr beeindruckend was du da gemacht hast!!!
__________________ Vorwärts!!!
HL-TIKITIGER
HL-TIGER Spät Vollmetal/RRZ/IR Battle Unit/ELMOD
HL-JAGDPANTHER/ELMOD
HL PANZER 4 Wirbelwind(im Bau)
HL-STUG
TAMIYA KÖNIGSTIGER-FO-
Tamiya-A.Brinker JAGDTIGER- ELMOD-..im Bau
www.panzer-modelle.de.vu
...more to come ;-)
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08.01.2010 08:08 |
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Stubentiger202

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Hallo Kingtiger,
den Modulen liegt eine ordentliche Einbau- und Betriebsanleitung bei, wenn man diese in Ruhe durch liest und dann Schritt für Schritt befolgt, dann sollte das auch für Elektronik-Laien machbar sein, nur lesen sollte man die Anleitung halt genau.
Gruß Michael
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08.01.2010 12:15 |
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lord1
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Stubentiger, was benützt du für eine Fernsteuerung?Ich bin nämlich mittlerweile auch schon soweit,komplett auf ElMod umzurüsten.Nur hänge ich noch an der Problematik Fernsteuerung fest.Die von Tam angebotene,ob die geht?MfG Steffen
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08.01.2010 12:39 |
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Chapeau Stubentiger! Sehr sauber gemacht und auch für mich als Elektroniklaien (oder besser gesagt Elektronik-Nullblicker) einigermaßen nachvollziehbar. Ich werde mir den Bericht merken.
Gruß, Andreas
__________________ Flak Feuer!
Fla nach vorn!
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08.01.2010 19:43 |
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adi73

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Interessanter und lehrreicher Beitrag!
Jetzt noch ein Video wie das ganze tönt und zusammenspielt, das wäre die Krönung!
Super gemacht!
Grüsse
Adi
__________________ Rauch ist gut, Qualm noch besser!
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<< 1st Member of "IG-Auspuffqualm" >>
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08.01.2010 20:23 |
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Shamway
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| Zitat: |
Original von lord1
Stubentiger, was benützt du für eine Fernsteuerung?Ich bin nämlich mittlerweile auch schon soweit,komplett auf ElMod umzurüsten.Nur hänge ich noch an der Problematik Fernsteuerung fest.Die von Tam angebotene,ob die geht?MfG Steffen |
Also, am besten eine 6 Kanal Funke.
- Graupner 4014, 414, MC10, MC12
- Robbe F14
Sind so die gängigen Funken!
__________________ Gruß Gordon
Jagdpanther 234 (s.Pz.Jg.Abt 654)-fertig
Tiger 241 (s.Pz.Abt 501/Afrika)-Nebenschauplatz
Panther G 322 (Panzerdivision "Hohenstaufen")-beim Lacken
Porsche Köti 111 (s.Pz.Abt 503)-im Bau
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08.01.2010 20:36 |
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